Mama-Makeover

Date: Sonntag, Feb. 02, 2025

Es gibt Zeiten im Leben, in denen alles gleichzeitig schön und herausfordernd sein kann. Die Mutterschaft ist genau eine dieser Zeiten. Schwangerschaft, Geburt und Stillen bringen körperliche Veränderungen mit sich, bei denen sich der Körper natürlich verändert und die manchmal nicht leicht rückgängig zu machen sind. Mommy Makeover ist ein umfassender Ansatz, der verschiedene ästhetische Operationen umfasst, die die Spuren dieser Veränderungen beseitigen oder lindern sollen. Ziel ist es hier nicht nur, das äußere Erscheinungsbild zu korrigieren; es geht darum, die Frau dabei zu unterstützen, sich durch Steigerung des Selbstvertrauens und der Lebensqualität glücklicher zu fühlen.

Mama-Makeover
Details zum Verfahren
Operationsdauer
3–6 Stunden (zusammen)
Erholungsdauer
4–6+ Wochen
Anästhesietyp
Vollnarkose
Krankenhausaufenthalt
Oft 1 Nacht
Zurück zur Arbeit
~3–4 Wochen

Was ist Mommy Makeover?

Mütterliche Ästhetik ist eine Kombination aus verschiedenen ästhetischen Verfahren, die dazu beitragen, Verformungen oder unerwünschte Erscheinungsänderungen zu korrigieren, die in verschiedenen Körperbereichen nach Schwangerschaft, Geburt und Stillen auftreten. Dabei liegt der Fokus hauptsächlich auf dem Bauch-, Brust- und Taillenbereich, kann jedoch auch Eingriffe in Bereichen wie Gesäß, Beinen und sogar im Genitalbereich umfassen.

Neuinszenierung wie ein Gemälde

Diese Situation lässt sich mit einem Gemälde vergleichen: Mit der Zeit können die Farben verblassen, der Rahmen abgenutzt werden oder es können Risse auf der Oberfläche auftreten. Die Ästhetik der Mutterschaft gleicht dem Prozess, ein solches Gemälde wiederzubeleben, indem seine Farben aufgefrischt und der Rahmen repariert wird. Dabei soll nicht nur das äußere Erscheinungsbild, sondern auch das Gefühl, das das Bild vermittelt, erneuert werden – denn viele Frauen berichten, dass ihr Selbstbewusstsein nach diesen Veränderungen am Körper beeinträchtigt ist.

Physische und psychische Unterstützung

Der Zweck der mütterlichen Ästhetik besteht nicht nur darin, ästhetische Mängel zu beheben. Diese Eingriffe können auch effektiv sein, um die Körperhaltung zu verbessern, indem sie physische Entlastung bieten, die Mobilität im Alltag erhöhen und das Energiegefühl steigern. Es wird zudem erwartet, dass eine Frau, die die unerwünschten Veränderungen an sich entfernt, sich psychologisch glücklicher und selbstbewusster fühlt.

Warum sollte man ein Mommy Makeover in Betracht ziehen?

Viele Frauen erleben die natürlichen Anpassungen ihres Körpers während der Schwangerschaft. Der Bauch dehnt sich aus, die Haut kann an Elastizität verlieren, die Brüste können an Volumen gewinnen oder verlieren, und es können sogar Probleme wie Rückenschmerzen oder eine schlechte Körperhaltung auftreten. Obwohl sich viele dieser Veränderungen nach der Geburt mit regelmäßiger Bewegung und einer ausgewogenen Ernährung weitgehend zurückbilden lassen, können manche Veränderungen sehr hartnäckig sein. Hier kommen die Eingriffe der mütterlichen Ästhetik ins Spiel.

Trennung der Bauchmuskulatur (Diastasis Recti): Nach der Geburt können die Bauchmuskeln nicht immer ihre frühere Stärke und Integrität wiedererlangen. Manchmal bleibt der Spalt zwischen den Muskeln dauerhaft bestehen, was sowohl ästhetische als auch funktionelle Beschwerden verursachen kann.

Herabhängen und Volumenverlust: Besonders an den Brüsten kann es zu einem auffälligen Herabhängen oder Volumenverlust kommen. Ebenso kann die Haut im Bauchbereich an Elastizität verlieren und erschlaffen.

Dehnungsstreifen auf der Haut: Schneller Gewichtszuwachs und hormonelle Veränderungen während der Schwangerschaft können zu Dehnungsstreifen im Bauch-, Gesäß- oder Beinbereich führen. Obwohl diese Streifen oberflächlicher Natur sind, können sie zu ästhetischen Unannehmlichkeiten führen.

Selbstbewusstsein und psychisches Wohlbefinden: Obwohl die Mutterschaft eine wundersame Erfahrung ist, empfinden viele Frauen, denen ihr früheres Spiegelbild fehlt und die sich weniger attraktiv fühlen, diese Veränderungen als belastend. In solchen Fällen kann ein Mommy Makeover helfen, das Körperbild zu verbessern und somit auch das psychische Wohlbefinden zu steigern.

Welche Verfahren werden im Rahmen eines Mommy Makeover durchgeführt?

Die ästhetischen Eingriffe in der Mutterschaft stellen ein individuell zugeschnittenes Paket dar. Welche Verfahren durchgeführt werden, hängt von den betroffenen Körperbereichen und den spezifischen Problemen der Frau ab. Die häufigsten Anwendungen lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik)

Hierbei handelt es sich um das Entfernen von überschüssiger Haut und Fettgewebe im Bauchbereich bei gleichzeitiger Straffung der Muskeln. Eine Bauchdeckenstraffung bietet eine ideale Lösung, besonders für Frauen mit einer Trennung der Bauchmuskulatur (Diastasis Recti). Dabei werden auch ein hängender Taillenbereich und das Erscheinungsbild schlaffer, elastizitätsverlustiger Haut verbessert.

Manchmal ist es, als würde der Sitz eines häufig benutzten Sessels im Laufe der Zeit zusammenbrechen oder der Bezug abgenutzt. In diesem Fall kann die Bauchdeckenstraffung als vollständige Erneuerung dieses Sitzes betrachtet werden – ein Verfahren, das sowohl die innere Struktur (Muskeln) als auch die äußere Oberfläche (Haut) repariert.

Brustästhetik

Brustvergrößerung: Diese wird bevorzugt, wenn nach dem Stillen an Brustvolumen verloren geht oder wenn die Brüste von Natur aus klein sind. Das Volumen kann mittels Silikonimplantaten oder Fetttransfermethoden vergrößert werden.

Bruststraffung (Mastopexie): Ziel ist es, das Herabhängen der Brüste zu beseitigen, indem überschüssige Haut entfernt, das Brustgewebe neu geformt und der Warzenhof neu positioniert wird.

Brustverkleinerung: Bei einigen Frauen können die Brüste nach Schwangerschaft und Stillen zu groß werden und zu Rücken- und Nackenschmerzen führen. Eine Brustverkleinerung kann in diesem Fall zu einer besseren Lebensqualität und einem proportionaleren Erscheinungsbild beitragen.

Fettabsaugung (Liposuktion)

Bei der Liposuktion handelt es sich um ein Verfahren zur Körperformung. Fettdepots, die sich während der Schwangerschaft bilden, verschwinden nicht immer durch Diät oder Sport. Daher wird die Liposuktion häufig eingesetzt, um hartnäckiges Fett in Bereichen wie Taille, Hüften und Beinen zu entfernen.

Vaginale Ästhetik (Vaginoplastik und Labioplastik)

Eine Erweiterung des Vaginalkanals oder Deformationen der Schamlippen nach einer normalen Geburt können sowohl körperliche als auch psychische Belastungen verursachen. Bei der Vaginoplastik wird der Vaginalkanal gestrafft, während die Labioplastik darauf abzielt, Deformationen der inneren und äußeren Schamlippen zu korrigieren.

Warum sollte man ein Mommy Makeover in Betracht ziehen?

Viele Frauen erleben die natürlichen Anpassungen des Körpers während der Schwangerschaft. Der Bauch dehnt sich aus, die Haut verliert an Elastizität, die Brüste verändern ihr Volumen und es können sogar Beschwerden wie Rückenschmerzen oder eine schlechte Körperhaltung auftreten. Obwohl sich viele dieser Veränderungen nach der Geburt mit Bewegung und einer ausgewogenen Ernährung weitgehend zurückbilden lassen, können manche Effekte sehr hartnäckig sein. Hier setzt die mütterliche Ästhetik an.

Bei der Bauchdeckenstraffung, Brustästhetik, Fettabsaugung und auch bei vaginalen Eingriffen können sichtbare und fühlbare Verbesserungen erzielt werden, die das Selbstbewusstsein steigern und das körperliche Wohlbefinden fördern.

Wie sollte die präoperative Vorbereitung erfolgen?

Ein guter Vorbereitungsprozess spielt eine entscheidende Rolle für den Erfolg der Operationen in der mütterlichen Ästhetik. Was sollte also vor dem Eingriff beachtet werden?

Gesundheitszustand evaluieren

Vor der Operation werden umfassende Gesundheitsuntersuchungen und Bluttests durchgeführt. Jegliche chronischen Erkrankungen, Medikamente oder Allergien müssen mitgeteilt werden. Es wird auch empfohlen, mindestens einige Wochen vor und nach dem Eingriff mit dem Rauchen aufzuhören, da Rauchen den Heilungsprozess verlängern kann.

Realistische Erwartungen

Die ästhetischen Eingriffe in der Mutterschaft sind kein wundersames „Wiederherstellungsgerät“. Daher ist es wichtig, realistische Erwartungen zu haben. Zum Beispiel sollte man wissen, dass nach einer Bauchdeckenstraffung und Liposuktion gewisse Narben entstehen. Ebenso sollte man nicht erwarten, unmittelbar nach dem Eingriff einen perfekt geformten Körper zu erhalten – Schwellungen und Blutergüsse können in den ersten Wochen das Erscheinungsbild verändern.

Ernährung und Bewegung

Es ist vorteilhaft, eine eiweiß- und vitaminreiche Diät einzuhalten, damit der Körper auf das operative Trauma robust reagieren kann. Zudem erleichtert das Kräftigen der Muskulatur durch Dehnübungen und leichte körperliche Aktivitäten den postoperativen Erholungsprozess.

Planung und Unterstützung

Für eine frischgebackene Mutter ist es wichtig, im Voraus zu planen, wie sie mit den körperlich anstrengenden Aufgaben, wie der Kinderbetreuung, während der Erholungsphase umgehen wird. Sofern möglich, sollte die Unterstützung durch den Partner, Familienmitglieder oder eine professionelle Pflegekraft organisiert werden, um sowohl der Mutter als auch dem Baby den Komfort zu gewährleisten.

Wie verläuft der Erholungsprozess?

Der Erholungsprozess nach den Eingriffen der mütterlichen Ästhetik kann je nach Körperstruktur, Anzahl und Umfang der kombinierten Operationen variieren. Allgemein lässt sich der Prozess jedoch wie folgt zusammenfassen:

Frühe Tage

Schmerz und Unbehagen: Nach dem Abklingen der Anästhesie sind Schmerzen, Schwellungen und Ödeme im Operationsbereich normal. Regelmäßige Einnahme von Schmerz- und entzündungshemmenden Medikamenten kann diese Beschwerden weitgehend kontrollieren.

Bewegungseinschränkung: Bei Eingriffen wie der Bauchdeckenstraffung oder umfangreicher Liposuktion kann es in den ersten Tagen zu Bewegungseinschränkungen kommen. Leichte Spaziergänge fördern in dieser Zeit die Blutzirkulation, ohne den Körper zu überlasten.

Erste Woche und danach

Rückkehr in den Alltag: In der Regel können Sie nach 1–2 Wochen wieder leichtere Tätigkeiten aufnehmen. Für schwere Hebearbeiten, intensiven Sport oder zügige Aktivitäten wird jedoch mehr Zeit benötigt.

Nähte und Wundpflege: Die Reinigung der Nahtbereiche und regelmäßige Verbandswechsel reduzieren das Infektionsrisiko. Arzttermine zur Nachkontrolle sollten unbedingt wahrgenommen werden.

Stützende Kleidung: Das Tragen spezieller Korsetts im Bauchbereich, stützender BHs nach Brustoperationen oder straffender Kleidung nach Liposuktion unterstützt die Formgebung und reduziert Schwellungen.

Erste Monate

Trainingsprogramm: Nach ca. 4–6 Wochen kann in der Regel mit leichter Bewegung begonnen werden. Schonende Sportarten wie Schwimmen, Pilates oder Spazierengehen helfen, die Fitness während der Erholungsphase aufrechtzuerhalten, ohne den Körper zu überlasten.

Narben und Sensibilitätsveränderungen: Die Narben werden mit der Zeit verblassen; es kann 6 Monate bis zu einem Jahr dauern, bis eine vollständige Heilung erreicht ist und die Narben eine hautfarbene Erscheinung annehmen. Es kann auch zu einem vorübergehenden Gefühlsverlust in der Brust oder im Bauchbereich kommen, der in der Regel innerhalb weniger Monate abklingt.

Welche Risiken und möglichen Nebenwirkungen gibt es?

Wie bei allen chirurgischen Eingriffen gibt es auch bei der mütterlichen Ästhetik gewisse Risiken. Es ist wichtig, diese zu kennen und sich vorab mit einem Arzt abzusprechen.

Infektion und Blutungen: Trotz steriler Bedingungen besteht ein geringes Risiko einer Infektion an den Einschnittstellen. Sollte eine Blutung auftreten, kann sich ein Hämatom bilden, das gegebenenfalls drainiert werden muss.

Thrombose (Blutgerinnselbildung): Längere Eingriffe oder eine längere Immobilisation können das Risiko für Blutgerinnsel in den Beinvenen erhöhen. Daher ist eine frühzeitige Mobilisation sowie gegebenenfalls die Gabe prophylaktischer Medikamente wichtig.

Anästhesiekomplikationen: Einige Personen können auf die Anästhesie mit Blutdruckschwankungen, allergischen Reaktionen oder Atemproblemen reagieren. Eine umfassende präoperative Untersuchung durch den Anästhesisten hilft, diese Risiken zu minimieren.

Unerwünschte ästhetische Ergebnisse: Erwartungen und tatsächliche Ergebnisse können auseinandergehen. So können Narben dicker oder auffälliger sein, asymmetrische Ergebnisse auftreten oder das gewünschte Formungsergebnis ausbleiben.

Für wen ist die mütterliche Ästhetik geeignet?

Die Eingriffe der mütterlichen Ästhetik richten sich grundsätzlich an Frauen, die sich über die körperlichen Veränderungen durch Schwangerschaft und Geburt beklagen. Allerdings ist nicht jede Frau automatisch ein geeigneter Kandidat. Es werden unter anderem folgende Faktoren berücksichtigt:

Allgemeiner Gesundheitszustand: Frauen ohne schwerwiegende Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck, Herzkrankheiten oder Gerinnungsstörungen haben ein geringeres Operationsrisiko.

Body-Mass-Index (BMI):strong> Kandidatinnen, die sich näher am Idealgewicht befinden, erzielen in der Regel bessere Ergebnisse. Frauen mit deutlichem Übergewicht werden oft zunächst angeleitet, Gewicht zu verlieren.

Familienplanung: Eine erneute Schwangerschaft kann die Ergebnisse der Operation beeinträchtigen. Daher wird in der Regel empfohlen, dass Kinderwunsch abgeschlossen ist.

Realistische Erwartungen: Geeignete Kandidatinnen haben realistische Vorstellungen vom Ergebnis, können sich auf den Heilungsprozess einstellen und halten sich an die ärztlichen Empfehlungen.

Fazit

Obwohl die Mutterschaft eines der größten Wunder des Lebens ist, können die damit einhergehenden körperlichen Veränderungen bei einigen Frauen zu einem erheblichen Verlust an Selbstvertrauen führen und den Alltag beeinträchtigen. Die mütterliche Ästhetik bietet eine umfassende Lösung, um die negativen Auswirkungen dieser Veränderungen zu minimieren oder zu beseitigen.

Es ist wichtig zu betonen, dass solche Eingriffe individuell geplant und von erfahrenen Experten durchgeführt werden sollten, da jeder Körper, wie auch jeder Abdruck, einzigartig ist. Um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, ist ein gutes Verständnis der eigenen Bedürfnisse und Erwartungen unabdingbar.

Mit der richtigen Expertise und einer sorgfältigen Planung kann es für viele Frauen bedeuten, ihrem Körper und Geist mit einem frischen Blick zu begegnen. Auch wenn mütterliche Ästhetik keine „Notwendigkeit“ sein sollte, bietet sie doch eine Option für Frauen, die sich glücklicher, gesünder und selbstbewusster fühlen möchten. Wenn Sie diesen Weg mit den richtigen Informationen und der nötigen Fachkompetenz gehen, ist die Wahrscheinlichkeit, mit dem Ergebnis zufrieden zu sein, deutlich höher.

 

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