Facelift

Date: Sonntag, Feb. 02, 2025

Unser Gesicht ist die grundlegendste Widerspiegelung unserer Identität, Emotionen und sozialen Interaktionen. Im Laufe der Zeit haben die durch den Alterungsprozess auftretende Erschlaffung und Faltenbildung des Hautgewebes bei vielen Menschen das Interesse an Facelifting-Operationen (Rhytidektomien) erhöht. So wie ein alterndes Gebäude renoviert werden muss, zielt eine Facelifting-Operation darauf ab, diese Zeichen der Alterung zu reduzieren und ein lebendigeres und dynamischeres Aussehen zu verleihen. Dabei geht es jedoch nicht nur darum, „die Haut zu straffen und zu verjüngen“.

Facelift
Details zum Verfahren
Operationsdauer
2–4 Stunden
Erholungsdauer
2–4+ Wochen
Anästhesietyp
Vollnarkose oder intravenöse Sedierung
Krankenhausaufenthalt
Ambulant oder 1 Nacht
Zurück zur Arbeit
~2–3 Wochen

Was ist ein Facelift und was ist der Ansatz?

Ein Facelift, medizinisch als "Rhytidektomie" bekannt, ist ein chirurgischer Eingriff, der darauf abzielt, die Zeichen des Alterns im Gesichts- und Halsbereich zu reduzieren. Heutzutage ist ein Facelift nicht nur eine einfache Operation, bei der überschüssige Haut entfernt wird. Es werden hochentwickelte Techniken angewendet, die auch die tieferen Schichten des Gesichts berücksichtigen.

Man kann sich die Facelift-Operation wie das Verstärken einer abgenutzten Wand vorstellen, indem man bis zu den Fundamenten der Struktur vorgeht, anstatt nur die Farbe abzuschaben und den Putz neu aufzutragen. Insbesondere die Maßnahmen, die an der unter der Haut liegenden Schicht namens "SMAS" (Superficial Musculoaponeurotic System) vorgenommen werden – die die Bewegungen des Gesichts steuern – sorgen für langanhaltende und natürliche Ergebnisse. Die SMAS-Schicht enthält die Gesichtsmuskulatur, die unsere Mimik formt. Diese Schicht verliert im Laufe der Zeit ihre Elastizität und hängt herab; daher bietet ein Eingriff, der nicht nur die darüber liegende Haut strafft, eine effektivere Lösung zur Wiederherstellung dieses zugrunde liegenden Muskelsystems.

Für wen ist man ein geeigneter Kandidat für Facelift-Operationen?

Die Eignung für ein Facelift kann von Person zu Person variieren. Zwei Hauptfaktoren sind dabei wichtig: der allgemeine Gesundheitszustand und die Realitätsnähe der Erwartungen des Patienten.

Allgemeiner Gesundheitszustand:

Das Operationsrisiko steigt, wenn ernsthafte gesundheitliche Probleme wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, unkontrollierter Bluthochdruck oder Blutungs- und Gerinnungsstörungen vorliegen.

Bei Rauchern kann die Wundheilung beeinträchtigt sein, da Nikotin die Durchblutung einschränkt und die Versorgung der Haut mit Nährstoffen reduziert. Aus diesem Grund empfehlen viele Chirurgen, mindestens einige Wochen vor der Operation mit dem Rauchen aufzuhören.

Realistische Erwartungen und psychologische Vorbereitung:

Der Patient muss verstehen, dass er nach der Operation frischer und vitaler aussieht, jedoch nicht in eine völlig andere Person verwandelt wird. Die Operation stoppt den Alterungsprozess nicht, sie verleiht lediglich den Gesichtszügen neue Vitalität und ein strafferes Erscheinungsbild.

Manche Patienten werden besonders von hängender Haut im Bereich des "Doppelkinns" gestört, während andere über eingefallene Wangen klagen. Ein Facelift ist eine effektive Option, um die Konturen von Kiefer und Wangen wiederzubeleben.

Hautelastizität und Knochenstruktur:

Patienten mit relativ elastischer Haut und ausgeprägter Knochenstruktur (z. B. markante Wangenknochen) können ausgeprägtere und langanhaltendere Ergebnisse erzielen.

Auch bei dünner, sehr empfindlicher oder zuvor sonnenbeschädigter Haut können erfolgreiche Ergebnisse erzielt werden; diese Eigenschaften werden jedoch in der Operationsplanung berücksichtigt.

Die Eignung für ein Facelift hängt nicht vom Alter, sondern von der Hautqualität und den Anzeichen des Alterns ab. Manche Menschen weisen bereits in ihren 40ern deutliche Erschlaffungen auf, während andere bis in die 60er kaum Probleme haben. Der wichtigste Punkt ist eine detaillierte Evaluation mit dem Chirurgen.

Aus welchen Schritten besteht die Facelift-Operation?

Der chirurgische Prozess wird üblicherweise in mehreren Phasen durchgeführt und individuell geplant. Grob lässt sich der Eingriff in vier grundlegende Schritte unterteilen:

Anästhesie:

Es wird entweder eine lokale oder allgemeine Anästhesie verabreicht, damit der Patient während der Operation keine Schmerzen verspürt. Bei umfangreicheren Facelift-Eingriffen wird in der Regel die Allgemeinanästhesie bevorzugt.

Einschnitt und Vorbereitung:

Der klassische Facelift-Einschnitt beginnt in der Regel innerhalb der Haarlinie, verläuft um das Ohr herum und setzt sich hinter dem Ohr fort. So werden die Narben am Ende der Heilungsphase möglichst gut kaschiert.

Bei einigen Techniken kann der Einschnitt kürzer oder auf den Bereich um das Ohr beschränkt sein (z. B. Mini-Facelift). Dies hängt vom Ausmaß der Hauterschlaffung und dem geplanten Operationsumfang ab.

Regulierung der SMAS-Schicht:

Der wesentliche Unterschied liegt in der Intervention in der SMAS-Schicht, in der die Gesichtsmuskeln liegen. Diese Schicht wird gefaltet, gestrafft oder überschüssiges Gewebe wird, falls notwendig, entfernt. Anschließend werden die Gesichtskonturen tief unterstützt.

Einige Chirurgen führen diesen Eingriff mit Methoden wie "SMAS-Plication" (Faltenbildung) oder "SMAS-Imbrikation" (Überlappung) durch. Ziel ist es, eine Verjüngung zu erreichen, ohne die Haut übermäßig zu spannen.

Hautstraffung und Entfernung von überschüssigem Gewebe:

Im letzten Schritt wird die Haut sanft gestrafft, um sich an die neue Position der SMAS anzupassen, und überschüssiges Gewebe wird entfernt. Dadurch werden Falten geglättet und die Konturen des Gesichts klarer definiert.

Die Einschnittstellen werden mit feinen Nähten oder manchmal mit Klammern verschlossen, es werden Verbände und schützende Pflaster angelegt.

Was sind die Unterschiede zwischen den chirurgischen Techniken?

Ein Facelift ist kein einheitliches "Paket"-Verfahren. Da die Gesichtsstruktur, Hautelastizität und die individuellen Bedürfnisse bei jedem Patienten unterschiedlich sind, gibt es verschiedene Methoden, die sich grob in drei Hauptgruppen zusammenfassen lassen:

Klassisches (hauthebendes) Facelift:

Dies ist die erste historisch entwickelte Technik, bei der die Haut einfach nach oben gezogen und überschüssige Haut entfernt wird. Dabei wird jedoch nicht in die tieferen Hautschichten eingegriffen.

Der Nachteil besteht darin, dass die Dauerhaftigkeit der Ergebnisse begrenzt ist und ein "gespannter" Gesichtsausdruck zurückbleiben kann, da die ungestützte Haut nach einiger Zeit wieder herabhängen kann.

SMAS-basiertes Facelift:

Methoden wie "SMAS-Plication" oder "SMAS-ektomie" gehören zu dieser Gruppe. Im Mittelpunkt des Eingriffs steht die Reparatur und Umgestaltung der SMAS-Schicht unter der Haut.

Die Ergebnisse sind in der Regel natürlicher und langanhaltender, da die Gesichtsstrukturen tiefer unterstützt werden und so weniger erneute Erschlaffung auftritt.

Deep Plane Facelift (Deep Plane) und Subvarianten:

Bei dieser Technik werden nicht nur die SMAS-Schicht, sondern auch die umliegenden Muskel- und Fettgewebe gemeinsam angehoben. Mit anderen Worten: Das "Fundament" des Gesichts wird kollektiv nach oben verlagert.

Dies ist eine effektive und dauerhafte Lösung für Patienten mit starker Erschlaffung im mittleren Gesichtsbereich (Wangen und Wangenknochen), erfordert jedoch besondere chirurgische Erfahrung, da hierbei eng an den durch die Gesichtsnerven verlaufenden Schichten gearbeitet wird.

Für einige Patienten können auch minimalinvasive Eingriffe (z. B. "Mini-Facelift", "MACS Lift" oder "S-Lift") in Betracht gezogen werden. Diese Verfahren zeichnen sich durch kleinere Einschnitte, kürzere Operationszeiten und eine schnellere Erholungsphase aus; bei starker Hauterschlaffung liefern jedoch klassische oder SMAS-basierte Techniken in der Regel bessere Ergebnisse.

Wie verläuft der Erholungsprozess nach der Operation?

Die Erholungsphase nach einem Facelift kann je nach individueller Reaktion und Operationsumfang variieren; allgemein werden jedoch folgende Phasen beobachtet:

Erste Woche (Frühphase):

Schwellungen, Blutergüsse und leichte Schmerzen im Gesichts- und Halsbereich sind zu erwarten. Kältekompressen und das Hochlagern des Kopfes helfen, diese Schwellungen zu reduzieren.

In einigen Fällen werden kleine Drainagen eingesetzt, um Blut- oder Flüssigkeitsansammlungen (Hämatom oder Serom) zu vermeiden. Diese Drainagen werden in der Regel innerhalb der ersten 1–2 Tage entfernt.

Die Schmerzen werden mit Schmerzmitteln kontrolliert. Ruhe ist wichtig, aber auch leichte Spaziergänge fördern die Heilung durch eine verbesserte Blutzirkulation.

Zweite und dritte Woche (Zwischenphase):

Die meisten Patienten fühlen sich nach 2–3 Wochen ausreichend erholt, um zu ihrer täglichen Arbeit und leichten körperlichen Aktivitäten zurückzukehren.

Die Nähte werden in der Regel innerhalb von 5–10 Tagen entfernt; einige Ärzte verwenden auch selbstauflösende Nähte.

Der Großteil der Schwellungen wird zurückgehen, allerdings kann es zu leichten Steifheits- oder Taubheitsgefühlen, insbesondere um die Ohren und den Kiefer, kommen. Diese Empfindungen nehmen ab, während die inneren Gewebe weiter heilen.

Erster Monat und darüber hinaus (Spätphase):

Die Operationsnarben können anfangs rosa oder rot erscheinen. Mit der Zeit, insbesondere nach 2–3 Monaten, beginnen sie zu verblassen und passen sich innerhalb weniger Monate der Hautfarbe an.

Die endgültigen Ergebnisse sind meist zwischen 6 Monaten und einem Jahr deutlich sichtbar, wenn sich die Gewebe an ihre neue Position angepasst und die Narben ausgereift haben.

Zusätzliche Anwendungen und Pflege:

Während des Heilungsprozesses können spezielle Cremes oder Silikongelblätter, die vom Arzt empfohlen werden, die Narbenheilung beschleunigen.

In manchen Fällen können sanfte Massagetechniken oder Lymphdrainagen zur Reduktion von Schwellungen beitragen.

Hochschutz-Sonnenschutzmittel (mindestens SPF 30) sollten regelmäßig verwendet werden, um sowohl die Operationsnarben als auch den allgemeinen Alterungsprozess der Haut zu schützen. Besonders in den ersten Monaten nach der Operation ist es wichtig, direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden, um das ästhetische Erscheinungsbild der Narben langfristig zu verbessern.

Obwohl in den ersten Wochen signifikante Veränderungen sichtbar werden, müssen Sie geduldig sein, um die voll "settled" Ergebnisse zu erkennen, da die Heilung der tiefen Gewebe Zeit benötigt.

Welche Risiken und Komplikationen können bei einem Facelift auftreten?

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff können auch bei einem Facelift Risiken nicht vollständig ausgeschlossen werden. Wichtig ist, sich dieser Risiken bewusst zu sein und die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.

Hämatom (Blutansammlung):

Dies ist eine der häufigsten Komplikationen. Unter der Einschnittlinie kann sich Blut ansammeln, was zu verstärkten Schmerzen, Schwellungen und Blutergüssen führt. Wird ein Hämatom frühzeitig erkannt, kann es notwendig sein, es zu drainieren.

Schädigung der Gesichtsnerven:

Einige Äste des Gesichtsnervs können vorübergehend oder, in seltenen Fällen, dauerhaft beeinträchtigt werden, was zu Taubheitsgefühlen, Empfindungsverlust oder asymmetrischen Gesichtszügen führen kann.

Das Risiko einer Nervenschädigung ist bei von erfahrenen Chirurgen durchgeführten Facelift-Operationen gering, da der Chirurg die Bereiche, in denen die Nerven verlaufen, sorgfältig schützt.

Infektion:

Obwohl selten, kann es an den Einschnittstellen zu Infektionen kommen. Eine frühzeitige Diagnose und die entsprechende antibiotische Behandlung sind entscheidend.

Hautnekrose (Gewebeverlust):

Insbesondere bei Rauchern steigt dieses Risiko, da die Durchblutung der Haut beeinträchtigt sein kann. In Bereichen mit unzureichender Durchblutung kann es zu einem teilweisen Gewebeverlust kommen. Daher ist es wichtig, vor und nach der Operation mit dem Rauchen aufzuhören.

Anästhesiebedingte Probleme:

Es gibt Risiken wie Blutdruckschwankungen, allergische Reaktionen und Atemprobleme. Eine gründliche Gesundheitsprüfung und die Beurteilung durch den Anästhesisten helfen, diese Risiken zu minimieren.

Narben und Haarausfall:

Die Narben sind in der Regel gut kaschiert, da die Einschnitte um das Ohr verlaufen. Abhängig von den individuellen Wundheilungseigenschaften können jedoch auffälligere Narben zurückbleiben. Einige Patienten können vorübergehend um die Ohren oder am Haaransatz Haarausfall erleben, meist ist dieser jedoch nicht dauerhaft.

Obwohl die Komplikationsrate niedrig ist, reduzieren ein erfahrener Chirurg und eine sorgfältige Patientenauswahl diese weiter. Postoperative Kontrollen ermöglichen zudem die frühzeitige Erkennung und Behandlung möglicher Probleme.

Wie dauerhaft sind die erzielten Ergebnisse?

Nach einer Facelift-Operation wird nicht erwartet, dass die Ergebnisse "lebenslang" anhalten. Altern ist ein natürlicher Prozess, und eine Operation kann diesen nicht vollständig aufhalten. Die Operation verleiht jedoch über Jahre hinweg ein jüngeres und vitaleres Erscheinungsbild.

Technikunterschiede:

Tiefere Techniken, die auch die SMAS-Schicht einbeziehen, können länger anhaltende Ergebnisse liefern als reine Hauthebungen, da sie nicht nur die Haut, sondern auch das subkutane Gewebe unterstützen.

Minimalinvasive Eingriffe wie ein Mini-Facelift sind für Patienten mit geringerer Erschlaffung geeignet und liefern in der Regel zufriedenstellende Ergebnisse über 5–7 Jahre.

Einfluss von Alter und Lebensstil:

Ein Facelift, das in einem jüngeren Alter (z. B. Mitte 40) durchgeführt wird, kann langfristigere Ergebnisse liefern, da die Hautelastizität noch relativ gut ist.

Faktoren wie Rauchen, übermäßige Sonneneinstrahlung oder Mangelernährung können die Dauer der Ergebnisse verkürzen, da sie die Hautqualität negativ beeinflussen.

Persönliche Anatomie und Genetik:

Jeder Mensch altert unterschiedlich und individuell. Eigenschaften wie genetische Veranlagung, Knochenstruktur und Hauttyp beeinflussen ebenfalls die Dauerhaftigkeit der Ergebnisse.

Im Allgemeinen können die Effekte eines gelungenen Facelifts 7–10 Jahre lang deutlich erhalten bleiben. Danach ist eine gewisse Lockerung aufgrund des natürlichen Alterungsprozesses normal. Dennoch sieht ein operiertes Gesicht in der Regel deutlich jünger aus als ohne Operation.

Welche unterstützenden Anwendungen können nach der Operation bevorzugt werden?

Nach Abschluss der Facelift-Operation können verschiedene unterstützende Maßnahmen eingesetzt werden, um den Operationserfolg zu erhalten und die Hautgesundheit zu schützen:

Medizinische Hautbehandlungen:

Fachlich genehmigte professionelle Hautbehandlungen zur Verbesserung der Operationsnarben und der allgemeinen Hautstruktur können die Regeneration beschleunigen, indem sie abgestorbene Hautschichten entfernen.

Methoden wie chemisches Peeling oder Microneedling können dazu beitragen, die Narben zu glätten (der Zeitpunkt solcher Verfahren sollte jedoch vom Arzt festgelegt werden).

Filler- und Botox-Anwendungen:

Ein Facelift beseitigt hängende und schlaffe Bereiche, doch Botox- oder Filler-Injektionen können zusätzlichen Halt bei feinen Falten und Mimikliniaturen wie Krähenfüßen bieten.

Diese Anwendungen können helfen, milde Zeichen des Alterns zu verzögern, besonders Jahre nach der Operation.

Lebensstilanpassungen:

Regelmäßige Bewegung und eine gesunde Ernährung fördern die Kollagenproduktion, verbessern die Hautstruktur und tragen zu einem insgesamt besseren Hautbild bei.

Ausreichende Wasserzufuhr hält das Feuchtigkeitsgleichgewicht der Haut aufrecht und sorgt für ein strahlenderes Erscheinungsbild.

Qualitativer Schlaf unterstützt die natürlichen Reparaturprozesse des Körpers. Ein Mangel an Schlaf kann zu blasser Haut und schlaffen Gesichtspartien führen.

Sonnenschutz:

Die schädlichen Strahlen der Sonne spielen eine wesentliche Rolle bei der Faltenbildung. Ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor (mindestens SPF 30) sollte regelmäßig verwendet werden, um sowohl die Operationsnarben zu schützen als auch den Alterungsprozess zu verlangsamen.

Besonders in den ersten Monaten nach der Operation ist es wichtig, direkte Sonneneinstrahlung so weit wie möglich zu vermeiden, um den Heilungsprozess positiv zu beeinflussen.

Psychologische Unterstützung und soziale Interaktion:

Nach der Operation passen sich einige Patienten schnell an ihr verändertes Spiegelbild an, während andere länger brauchen. Emotionale Schwankungen sind in diesem Prozess normal.

Die Unterstützung durch Familie und Freunde kann den Genesungsprozess moralisch stärken. Bei Bedarf kann auch eine kurzfristige psychologische Beratung helfen, etwaige postoperative Ängste zu mildern.

All diese unterstützenden Maßnahmen spielen eine wichtige Rolle dabei, das neue Erscheinungsbild langfristig zu erhalten und das persönliche Wohlbefinden zu steigern.

Fazit und allgemeine Bewertung

Die Facelift-Operation ist ein umfassender chirurgischer Eingriff, der dazu beiträgt, ein frischeres, jugendlicheres und selbstbewussteres Erscheinungsbild zu erzielen, indem die Zeichen des Alterns im Gesichtsbereich reduziert werden. Eine sorgfältige Planung und gründliche Vorbereitung vor und nach der Operation sind der Schlüssel zum Erfolg und minimieren mögliche Risiken.

Präoperativ: Es sollte geklärt werden, ob Sie ein geeigneter Kandidat sind, welche Techniken angewendet werden und welche Erwartungen Sie haben.

Während der Operation: Eine sachgerechte Behandlung der tiefen Gewebeschichten, insbesondere der SMAS, ist entscheidend für langanhaltende Ergebnisse.

Postoperativ: Der Heilungsprozess sollte sorgfältig überwacht werden, und die ärztlichen Empfehlungen müssen genau befolgt werden, um Schwellungen zu reduzieren und die Gewebeheilung zu unterstützen.

Langfristige Pflege: Die Ergebnisse können durch regelmäßige Hautpflege, Sonnenschutz und ergänzende ästhetische Maßnahmen, falls erforderlich, langfristig erhalten werden.

Ein Facelift kann eine positive Veränderung des äußeren Erscheinungsbildes und des Selbstvertrauens bewirken; dieser Eingriff ist jedoch nicht ein "Jungbrunnen". Der Alterungsprozess wird fortschreiten, aber durch das erneuerte Erscheinungsbild, das die Operation bietet, können Sie diesem Prozess in einer vorteilhafteren Position begegnen. Ähnlich wie das Verstärken der Fundamente eines alten Hauses, das Reparieren der Wände und das Aufhellen des Putzes, führt auch ein Facelift zu einer umfassenden Erneuerung des äußeren Erscheinungsbildes und der subkutanen Gewebeschichten des Gesichts.

Die beste Entscheidung wird mit einem vollständigen Verständnis der eigenen Wünsche und Bedürfnisse, des Gesundheitszustands und der realistischen Operationsergebnisse getroffen. Eine umfassende Voruntersuchung mit einem erfahrenen und kompetenten Chirurgen ist der erste Schritt, um sowohl gesunde als auch ästhetisch ansprechende Ergebnisse zu erzielen. Ein Gesicht, das sich besser ausdrückt und einen vitaleren, energiegeladeneren Eindruck vermittelt, kann sich positiv auf Ihre Lebensqualität auswirken.

 

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